Ist Social Selling wirklich eine neue Methode des Verkaufes?




Vor einigen Jahrhunderten war es bereits gang und gäbe, dass Warenverkäufer und Warenverkäuferinnen an Kunden und Kundinnen aus Ihrem Netzwerk Waren verkauft haben.

Damals wurden Waren auf ähnliche Art und Weise verkauft, nur nicht auf digitalem Wege❗️

Denkt man an Social Selling im B2B Bereich, denkt man zugleich auch an eine neuartige Verkaufsmethode. Ist das denn wirklich der Fall❓

Wenn man sich anschaut, wie Warenverkäufer und Warenverkäuferinnen im Mittelalter Ihre Waren angeboten und verkauft haben, stößt man auch sehr schnell auf eine Verkaufsmethode, die dem Social Selling (im B2B Bereich) ähnelt.

Heute denkt man sofort an Online-Verkaufsportale im Internet, wenn man etwas kaufen möchte. Das gilt längst nicht mehr nur für die jüngeren Leute❗️

Im Mittelalter verhielt es sich so, dass Warenverkäufer und Warenverkäuferinnen in regelmäßigen Abständen von Ort zu Ort oder von Stadt zu Stadt Ihre Waren angeboten haben. Aufgrund dieser Regelmäßigkeit waren die meisten Käufer oder Käuferinnen bekannt, denen man die Waren zu feilbot. Man kannte sich somit, ähnlich zu vergleichen mit dem Netzwerk, das man sich auf LinkedIn aufgebaut hat.

Immer in der Interaktion mit Kunden oder potentiellen Kunden, wenn die Warenverkäufer einmal in der Stadt angekommen waren, in der Sie verkaufen wollten.

Zudem gab es auch in der Methodik Überschneidungen:

📚Persönliche Methode: man verkaufte auf eine sehr persönliche Art und Weise, ähnlich wie das heute mit Social Selling im B2B Bereich möglich ist.

📚Interaktive Methode: es war zum Beispiel jederzeit das Einholen eines persönlichen Feedbacks möglich, wie dies auch über LinkedIn möglich ist.

📚Empfehlungsmethode: bereits damals existierte die Möglichkeit Marketing zu betreiben und Werbung für seine Waren zu machen. Empfehlungen waren sehr üblich. Wenn ein Warenverkäufer qualitativ minderwertige Waren angeboten hat, hat sich dies auch schnell rumgesprochen.

📚Soziale Methode: man traf sich auf Marktplätzen. Die Marktplätze waren nicht nur Orte, an denen Waren verkauft wurden, sondern man tauschte sich auch in sozialer Form aus. Ähnlich zum Social Selling im B2B Bereich, nur dass die Orte der Zusammenkunft digitale Plattformen sind.

Wenn man sich das anschaut, sieht man, dass Social Selling schon seit einigen Jahrhunderten eine Methode des Verkaufes ist, und dass auch im Mittelalter darauf zurückgegriffen wurde. Diese Taktik, sich mithilfe von Kundenmeinungen und Feedback zu vermarkten, existiert seit langer Zeit und hat sich im Laufe der Jahre immer mehr entwickelt. Nur dass es heute nicht mehr auf Markplätzen stattfindet, sondern in den sozialen Netzwerken.




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